27.09.2008

Berliner Landesmeisterschaft S-Standard

Ein Bericht von Beate Franke

Tanzsportrainerin A

 

 

Insgesamt 20 Paare gingen am Samstag in der Berliner Gretel- Bergmann- Sporthalle an den Start, ein Paar davon aus Brandenburg, um den Titel des Berliner Meisters 2008 zu ertanzen. In der Vorrunde sahen wir ein sehr starkes ausgeglichenes Feld. 2 Finalpaare des Vorjahres waren nicht am Start und der Kampf um den Einzug ins Finale würde sicher hart werden. Leider blieb der von vielen mit Spannung erwartete Zweikampf zwischen Steffen Zoglauer/ Sandra Koperski und Michael Wenger/ Melanie Ahl aus, da Michael und Melanie nach der Vorrunde verletzungsbedingt aufgeben mussten. Ich wünsche beiden gute Besserung und viel Erfolg auf der DM.

1.    Platz    Steffen Zoglauer/ Sandra Koperski
Unangefochten ertanzte sich dieses sympathische Paar in allen 5 Tänzen den Sieg. Sie bestachen insbesondere durch ihre Musikalität und ihre ausgereiften weichen Bewegungsansätze in den Schwungtänzen und einen sehr charakteristischer Tango.

2.   Platz   Stsiapan Hurski/ Tasja Schulz
Ein klarer 2. Platz in allen 5 Tänzen für die Berliner Jugendmeister, die ihre Leistung im vergangenen Jahr stark verbessert haben und sich damit vom 6. Platz im Vorjahr auf den klaren 2. Platz vorarbeiten konnten. Sie wirkten sehr routiniert und austrainiert.

3.   Platz    Felix Schäfer/ Nina Ciechowski  
Erneut 3. Platz, wie im Vorjahr für Felix und Nina. Sie zeigten eine solide
Leistung durch alle Runden. Eine sehr sympathische Dame.

4.      Platz    Alexander Einfinger/ Juliane Strehmann
Im vergangenen Jahr noch auf Platz 7, in diesem Jahr eindeutig im Finale. Für mich
manchmal etwas zu unscheinbar und leicht zu übersehen, aber mit ausgewogener tänzerischer Leistung in allen Tänzen.

5.    Platz  Tilo Pfalzgraff/ Anja Pfalzgraff
Ein berechtigter Finalplatz für Tilo und Anja, die sich stark verbessert zeigten. Auch konditionell, in früherer Zeit häufig ein Problem, waren sie gut vorbereitet und konnten frei und mit sichtbarem Spaß tanzen. 

6.      Platz      Thorsten Unger/ Vera Küster
Sie konnten sich einen der heiß umkämpften Finalplätze sichern, steigerten sich im Finale und boten eine sehr ansprechende Leistung.

Zu bemerken bleibt noch der geteilte 7./8. Platz in der Zwischenrunde von der neuen Paarkonstellation Artjom Potapov/ Mai Mentzoni, die in ihrem ersten gemeinsamen Turnier Hoffnung auf die Zukunft weckten und Stefan Heinrich/ Manuela Brychzy. Diese beiden Paare hätten durchaus auch im Finale vertreten sein können.

 

 

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