LM 10 Tänze TNW 24.03.2007
1. Michal Stukan/Susanne Miscenko, TC Seidenstadt Krefeld
Beide haben sich sehr stark in den Lateinamerikanischen Tänzen verbessert, doch haben Sie eine zu schwache Standardleistung angeboten. Diese Schwäche nutzten Ihre Verfolger aus und sie mussten somit nicht nur Einsen, sondern auch den Tango an Evgeny und Christina abgeben.
2. Anton Skuratov/Alona Uehlin-Baranenkava, Art of Dance
Eine neue Zusammenstellung von der man noch einiges erwarten kann. Wird für meine Begriffe zu früh zu hoch bewertet, denn es gibt noch zu viele Ecken und Kanten. Beide stehen in Latein ständig mit abgekipptem Becken und man wird den Eindruck nicht los „Viel hilft viel „. In den Standardtänzen waren Sie auf Platz Drei und jede Zwei war an diesen Abend zuviel. Denn wie in Latein stimmen auch hier die Balancen noch nicht zueinander.
3. Evgeny Vinokurov/Christina Luft, TC Blau-Gold Solingen
Für mich eindeutig der beste Herr an diesem Abend, Evgeny hat eine Bewegungsqualität die seines gleichen sucht und Christina schafft es immer besser mit ihm gleich zu ziehen. In den Standardtänzen waren Sie auf Platz zwei mit Tendenz zum Ersten, doch in Latein ist der Abstand nicht so groß wie es die Wertungen wiedergeben. Ich denke, dass wir in Zukunft noch viel von diesen Beiden erwarten können.
4. Sebastian Matheja/Lydia Hellmann, TSC Dortmund
Super Kombination! Sehen Beide toll aus und passen gut zusammen. An diesem Abend haben Sie leider unter Ihren Möglichkeiten getanzt, denn Lydia war krank und hatte noch am Vortag hohes Fieber und somit lag die ganze Last auf Sebastian alleine. Wenn Sie es schaffen in Zukunft Ihr Gewicht besser in die Füße zu bekommen, werden sich viele Probleme lösen und die beiden in den vorderen Rängen ein Wörtchen mit zu reden haben.
5. Paul Lorenz/Kristina Mertin, Art of Dance
Ich bin bei diesem Paar immer zweigeteilt. Beide haben eine tolle Flächenpräsenz, doch sind Sie für mich ein physikalisches Rätsel. Sie bestehen nur aus Energie im roten Drehzahlbereich und haben eine schlechte Basis, mit der man sich eigentlich alle Fünf Minuten auf den Hintern setzen müsste, Speziell ist dieses im Standard zu sehen, bei Paul sieht man nie einen Fuß in unmittelbarer Reichweite.
6. Martin Klose/Sabine Antetzki, TSC Dortmund
Beide waren überglücklich im Finale zu sein, doch sieht man Ihnen an, dass Sie sich zur Zeit nicht im Training befinden. Es wurden dadurch alte Fehler wieder sichtbar die schon einmal weg waren, somit war nicht mehr drin als der sechste Platz.


