
28.02.2010
Landesmeisterschaft Rheinland-Pfalz S-Latein, Hahnstätten
ein Bericht von Rainer Kopf
Genau zu der Zeit, als Xynthia über Deutschland zog, entfachte das Finale der gut organisierten
Meisterschaft in
Altendiez/Hahnstätten einen Wirbelsturm, der durch den Saal fegte.
Ein Kompliment vorweg an alle gestarteten Paare. Die Kleidung aller Teilnehmer passte
hervorragend zu ihren Persönlichkeiten und kein Kleid und Frisur war ein Fehlgriff. Die Herren
sahen aus wie Männer und bewegten sich auch so.
1. Platz Kyrill Ganapolskii und Kim Pätzug, Saltatio Neustadt
Die beiden tanzten von Beginn ein souveränes Turnier und zeigten, welche Entwicklung sie
inzwischen genommen haben. Die Mann/Frau Beziehung ist klar zu erkennen und Kyrill führt die
Dame sehr sensibel und filigran durch das Programm. Eine Eigenschaft, die nur wenige Herren
beherrschen. Mit allen Bestwertungen in der Tasche gehen sie motiviert zur DM nach Augsburg.
2. Platz Edgar Mock und Viktoria Pehl, Saltatio Neustadt
Der knapp geschlagenen Vizemeister der A-Klasse zeigt ein tolles zweites Turnier mit über sich
hinauswachsenden Kräften. Neu in den Talentkader des DTV berufen arbeiten beide an Rhythmik
und Performance. Wenn sie konditionell topfit sind, kann man sie auf der Fläche nicht übersehen.
3. Platz Fabian Taeschner und Karina Rudi, TSA Lahngold
Die Landesmeister der A-Klasse mussten etwas den Anstrengungen des Vorturniers Tribut zollen,
aber der Kampf um Platz zwei ging ähnlich knapp aus, wie das Turnier vorher, welches sie mit
außerordentlich energiegeladenen und gleichzeitig aber gefühlvollem Tanzen für sich entscheiden
konnten.
4. Platz Harry Knaus und Maria Schwartzkopf, TSC Neuwied
Eine neue Paarkonstellation, die sich gleich mit vorne eingereiht hat. Optisch ein attraktives Paar,
welches noch den Kontakt zum Boden finden muss. Alles sieht sehr tänzerisch aus, ist aber
rhytmisch noch zu verbessern.
5. Platz Leif-Goesta Gerling und Stefaniec Pleiss, TSC Schwarz Gold Neustadt
Ein neues Paar im Verband, was sich gleich auf diesen Platz eingeordnet hat. Das sportliche Tanzen
geht oft zu Lasten der Rhytmik. Von den Grundlagen gut, aber beide wirken sehr gehetzt auf der
Fläche. Bin mir aber sicher, dass hier noch Entwicklungspotential vorhanden ist.
6. Platz Johannes Korvad und Katharina Korvad-Saal , Tanzzentrum
Ludwigshafen
Von den Grundlagen her solide, was aber in aber in allen Belangen zu brav und bieder wirkt. Etwas
mehr Engagement dem Zuschauer gegenüber könnte Wunder wirken.
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